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Kaiserschnitt 2014

Seelenbalancets 0

In diesem Blog möchte ich über meinen Kaiserschnitt 2014 schreiben. Ich halte meine Blogs eher kurz, ich selbst will auch nicht soviel lesen.

Ich war 2013 Schwanger mit meinem Sohn, ich war da bei einer hellsichtigen Frau, die meinte damals, es wird ein Kaiserschnitt. Auch die Frauenärztin, war der Meinung es wird ein Kaiserschnitt, weil der Kopf zu groß ist.

OK nun ist dieser ganze Müll in meinen Kopf, was mach ich jetzt damit? Ich wusste es nicht …
Ich wusste auch nichts über Geburt und hatte Angst, vor der Geburt und dem Kaiserschnitt. Damals hab ich einen Geburtsvorbereitungskurs besucht. Tja da werden tolle Sachen gesagt wie: Geburt muss weh tun. Wer sagt, ist schmerzfrei lügt. Bis jetzt kam noch jedes Kind raus. Hört auf die Hebamme. Ich brauche euch jetzt nicht erzählen, was es mit mir gemacht hat? Es hat mich sehr stark beeinflusst, aber darüber werde ich euch in einen späteren Blog schreiben. Ich habe viel meditiert, um alles aus meinem Kopf zu bekommen.

Dann kam der besagte Tag, der 25. Juli 2014. Der Tag der Geburt und ich hatte den ganzen Müll im Kopf. Die Wehen fingen in der Früh an, wir haben noch zu Mittag gegessen und die Wehen wurden immer stärker. Ich blieb lange zu Hause, weil ich Angst hatte sie schicken mich nachhause, weil ich zu früh da bin.

OK auf gehts! Lass uns beginnen. Wir fuhren ins Spital„ Ich war voll gestresst und genervt, ich hatte große Angst! Im Spital schimpfte ich die Hebamme: Was sie gestern beim CTG gemacht hat, das es jetzt losgeht und was das soll. Es war 13:44 mein Mann und ich wussten nichts über Geburt.

Die Hebammen drängten mich ständig in andere Positionen. Probieren sie mal den Hocker oder doch im Liegen, eventuell der Ball oder vielleicht doch in den Pool?

Ich dachte nur: Man lasst mich doch einfach in Ruhe.

Ich war nur genervt und konnte mich nicht auf die Geburt konzentrieren. Dann kam auch noch Schichtwechsel, wieder auf jemand anderen einstellen und kennenlernen. Wieder jemand der in mein Intimbereich herumgreift ohne zu fragen, ohne auf mich einzugehen.
Dann kam auch noch: Es ist zu früh, der Muttermund ist noch nicht weit offen. Dann kam auch noch eine Ärztin dazu, die ständig bei mir rum lief. Warum mich das Stresst? Tja eine Hebamme erzählte: Wenn ein Arzt rumläuft stimmt meist etwas nicht. Danke, sehr nett das brauch ich!
Dann wollten sie mir ständig die Spitalhosen wechseln.

Und ich dachte nur: Was bitte ist hier los, ich will nachhause.
Für mich war es Stress pur.

Dann bekam ich ein Mittel, das war toll! Es hat mich einschlafen lassen und bei jeder Wehe aufwachen. War super, bis die Kanüle knickte und nichts mehr durchkam, OK also wieder von vorne ICH WILL NICHT MEHR„ schrei ich.

Plötzlich kam die Ärztin und meinte: Der Muttermund geht nicht auf und der Kopf ist nicht im Becken, aber PDA können sie nicht geben, weil der Kopf zu tief unten ist. “Wie genau soll das gehen? OK, sie ist Ärztin, sie wird es wissen. Wir müssen sofort einen Kaiserschnitt machen. Ach, du Scheiße dachte ich, nun ist er da (Ich könnte heulen, schreien und am besten alles auf einmal).

Ich bekam Wehenhemmer, einen Kreuzstich und lag plötzlich am OP Tisch, schön noch mehr Leute die in meinen Intimbereich herummachen. Ich verlangte nach dem einzigen Schutz meinen Mann, doch der wurde draußen vergessen 🙁 Er ist komplett angezogen draußen gesessen, doch er wurde einfach vergessen 🙁

Plötzlich spüre ich, was sie machten. Ich sagte: Hallo, wo ist mein Mann und hey, ich spüre alles was sie machen. Ich höre ein Nein, das ist absolut nicht möglich! Na, toll danke, dass ich so ernst genommen werde hier, ich kam mir vor wie ein Stückfleisch. Danach weiß ich nichts mehr, den ich bekam eine Vollnarkose.

Ich fühlte mich Hilflos, alleine und ich war so unendlich traurig. Irgendwann war dann mein Mann da, der hielt das Baby und brachte es zu mir. Ich gab meinem Sohn einen Kuss auf die Stirn und ich schlief weiter. Es war 20:30, irgendwann kam ich ins Aufwachzimmer. Bis 22:30 wusste ich nicht, wo mein Mann mit meinem Kind ist. Und wie es meinem Kind geht. Es war so furchtbar. Ich fragte sofort nach meinem Kind und meinen Mann, um 22:30 waren sie endlich bei mir. Gott sei Dank funktionierte wenigstens das Stillen. Das ist meine Geburtsgeschichte, ein Alptraum einer jeden Frau. Im nächsten Blog schreib ich euch, wie es mir danach ging.

Alles Liebe eure Tanja

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